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So schaden Plagiate und Kopien Ihrem Webauftritt

Was ist Contentklau?

Der Begriff Contentklau bezeichnet - ebenso umgangssprachlich wie treffend - die zunehmend an Beliebtheit gewinnende Unsitte, Inhalte in Form von Texten, Grafiken oder Fotografien ohne Kenntnis oder Zustimmung eines Seitenbetreibers zu kopieren und als eigene Inhalte auszugeben. Auch wenn der Ausdruck "Unsitte" es nahe legen möchte: Contentklau kein Kavaliersdelikt: Die Inhalte, also der Content einer Webseite, genießt im Regelfall einen urheberrechtlichen Schutz, sodass auch mit rechtlichen Mitteln gegen einen Contentklau vorgegangen werden kann. Neben dem Contentklau werden oftmals auch ganze Webauftritte kopiert, also gewissermaßen das "Look&Feel" einer Website. Überraschenderweise stellt diese Form des Plagiarismus nach allgemeiner Rechtsauffassung nicht zwingend eine Urheberrechtsverletzung dar, da Webseiten die notwendige Schöpfungshöhe im Normalfall nicht erreichen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Informationen zum Urheberrecht.

Contentklau - Na und?

Plagiate und Kopien von Webseiten stellen eine besondere Bedrohung für das Web dar, weil Informationen und Inhalte vielfach redundant angeboten werden. Häufig werden Inhalte von Webseiten kopiert und leicht modifiziert ("copy, paste & modify"), wodurch oftmals Sinn entstellende Formulierungen entstehen. Der Urheber der jeweiligen Inhalte ist nicht mehr nachvollziehbar, wodurch die Qualität der dargebotenen Informationen nicht mehr überprüft werden kann.

Plagiate und Kopien gefährden Ihr Ranking in Suchmaschinen

Suchmaschinen werten Inhalte, den so genannten Content einer Webseite. Je mehr und höherwertigen Content eine Webseite hat, desto besser wird sie im Regelfall in den Suchergebnissen platziert. Die Qualität des Contents einer Webseite wird von einer Suchmaschine unter anderem daran gemessen auf wie vielen anderen Webseiten diese Inhalte ebenfalls vorkommen. Optimal ist dabei eine Alleinstellung, fatal eine 100%ige Kopie der eigenen Webseite: Dies werten Suchmaschinen nämlich oftmals als so genannten "Duplicate Content", was zum Ausschluss einer der beiden Webseiten aus dem Index der Suchmaschine führen kann. Welche Seite ausgeschlossen wird, kann dabei von der so genannten Linkpopularität abhängen, also der Anzahl und Relevanz derjenigen Seiten, die auf die entsprechende Webseite verweisen.

Sie verlieren Besucher an den Betreiber der Plagiat-Seiten

Der Webmaster der kopierenden Webseite ist Ihr Wettbewerber - sonst hätte er kein Interesse an Ihren Inhalten. Selbst wenn nicht der "größte anzunehmene Unfall" eintritt - die Verbannung Ihrer Seite aus dem Index einer der großen Suchmaschinen - so verschaffen Sie Ihrem Mitbewerber doch unfreiwillig Wettbewerbsvorteile: Die Aufwände, die Sie für die Erstellung Ihrer Inhalte investiert haben und investieren, kann Ihr Wettberwerber in Marketingaktionen stecken - und damit nicht selten ein besseres Suchmaschinen-Ranking als Sie selbst erzielen. Das bedeutet unmittelbar (deutlich) weniger Besucher auf Ihrer Seite, und damit Verluste bei der Vermarktung Ihrers Contents.
Im übrigen können Sie davon ausgehen, dass Kopien und Plagiate stets von mehreren unterschiedlichen Webseiten angefertigt werden, sich die entsprechenden Webmaster also "die Rosinen" herauspicken und für sich selbst nutzen. Damit steigt die Gefahr weiter, Suchmaschinen-Hits an Ihre kopierenden Wettbewerber zu verlieren.

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Letzte Änderung: 17.09.14
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